Produkt-Übersicht für Berater-Review

4 Produkte im Portfolio · 1 aktiv beworben · 3 bereit zur Validierung · Stand 14.04.2026

Wir haben bereits mit Jannik gearbeitet und möchten nun eine zweite Meinung einholen. Unser einziges aktiv beworbenes Produkt war KI Lager (seit 24.02.2026) — wir haben die Kampagne nun pausiert, da wir aktuell genug organische Anfragen haben und lieber Budget in andere Produkte stecken wollen.

Wir wollen wissen: Welches der drei neuen Produkte (Superchat, Shopping App, Bitrix24) sollten wir als nächstes pushen? Und wie würdest du das aufsetzen — Budget, Creatives, Targeting, Funnel?

Unsere Produkte

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Pipeline — Ideen & Status

77 Ideen von Raúl, Arthur & Aymane · Kanban-Board
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Fragen an den Berater

Fragen an den Berater

01 Welches Produkt bringt den schnellsten Umsatz? — Superchat, Shopping App oder Bitrix24? +

• Schnellster Hebel = Fulfillment-Lager an Agenturinhaber (Multiplikatoren). Von den 3 genannten Produkten ist jedoch Bitrix24 (CRM) an Handwerksbetriebe am ehesten Paid-Ads-tauglich, weil die Zielgruppe klar ist und der Schmerz (Tool-Chaos, Zettelwirtschaft) sichtbar.

• Superchat eignet sich gut für Coldmail + personalisierte Video-Demos — nicht primär für Paid Ads, sondern für B2B-Outreach.

• Shopping App braucht bereits validierten E-Commerce-Traffic beim Kunden — längerer Sales-Zyklus, nicht der schnellste Weg.

• Empfehlung: Kurzfristig (0–30 Tage) = Bitrix24 an Handwerk + Coldmail für Superchat. Mittelfristig = Multiplikatoren-Deals fürs Lager.

02 Wie viel Budget brauchen wir zum Start? — Tagesbudget, Test-Phase, Skalierung? +

• Pro Ad-Set: 50–75 € Tagesbudget (Arthur's Standard).

• Teststruktur: 1 Creative pro Ad-Set, max. 3 Tage Laufzeit.

• Start-Empfehlung pro Produkt: 3–4 Ad-Sets parallel = ca. 200–300 €/Tag, also 600–900 € für die erste 3-Tage-Testrunde.

• Skalierung: Nur Ad-Sets mit qualifizierten Leads weiterlaufen lassen, Budget dort schrittweise erhöhen (+20–30 %/Tag). Alles andere sofort abschalten.

• Gesamt-Startbudget realistisch: 2.000–3.000 € für die erste Validierungsphase (2–3 Wochen).

03 Wie müssen Videos und Bilder aussehen? — Format, Länge, Hook-Stil, Creator-Typ für bessere Conversion? +

• Format: 9:16 (Reels / Stories) + 1:1 für Feed. Kein klassisches Landscape für Paid Social.

• Länge: 15–45 Sekunden für Kalt-Targeting, 60–90 Sekunden für mittlere Bewusstseinsstufe, VSL 2–5 Minuten auf der Landingpage.

• Hook (erste 3 Sekunden): Direkter Schmerzpunkt oder Frage, z. B. „Dein Lager blockiert dein Wachstum?" / „Angebote im Handwerk verlorengehen?"

• Creator-Typ: Authentisch, selfie-style, persönliche Geschichte (Arthur's Empfehlung) — kein Hochglanz-Werbespot. Für CRM/Handwerk: Creator in Arbeitskleidung, Baustellen-Setting.

• Bilder: Zielgruppen-spezifisch — für E-Commerce: Unternehmer am Laptop / Lager. Für Handwerk: Baustelle, Angebote, Smartphone.

04 Interessen-Targeting oder Broad? — Wie wir's beim Lager gemacht haben, oder Advantage+ / Broad / Custom Audiences? +

• Arthur's klare Empfehlung: Broad mit präzisen Botschaften — die Message macht das Targeting, nicht das Interesse.

• Meta's Algorithmus macht ohnehin Pre-Selection — enges Interessen-Targeting bringt im High-Ticket-Bereich kaum Mehrwert.

• Advantage+ ausprobieren, wenn ein sauberes CAPI-Signal (qualifizierte Leads) zurückgespielt wird.

• Custom Audiences (Kundenliste, Website-Besucher) nur als zusätzliche Ad-Sets, nicht als Haupttreiber.

• Ausschluss-Targeting nutzen: z. B. Jobsuchende, Lagerarbeiter-Berufsbezeichnungen ausschließen, um den Fall „51 von 53 falsch" zu verhindern.

05 VSL-Funnel beibehalten — oder andere Methode? — Direkt Erstgespräch, Webinar, PDF-Lead-Magnet, Quiz-Funnel? +

• VSL-Funnel beibehalten — Arthur stimmt dem explizit zu (WSL-Funnel).

• Vorschalten: Instagram-Umfrage-Ad — 1–2 Fragen als Qualifizierer, bevor User auf die VSL-Seite kommt.

• Reihenfolge: Ad → IG-Umfrage (Qualifizierer) → VSL-Video → Pre-Qualifying-Fragen → Kalenderbuchung → Erstgespräch.

• Alternativen NICHT zuerst: Webinar-Funnel (zu langer Zyklus), reiner PDF-Lead-Magnet (zieht schlechte Leads), Quiz-Funnel nur sinnvoll bei breitem Targeting.

• Direkt Erstgespräch nur für warme Leads (Multiplikatoren, Coldmail-Respondenten).

06 Lead-Qualifizierung & Filter gegen falsche Zielgruppe? — Beim Lager waren 51 von 53 Leads aus der falschen Zielgruppe (Lagerarbeiter auf Jobsuche statt E-Commerce-Unternehmer). Wie filtern wir vor dem Call? +

• Root Cause vom Lager-Fall: Bild + Botschaft haben Lagerarbeiter angezogen — das MUSS auf Creative-Ebene gelöst werden, nicht erst im Funnel.

• Pre-Qualifying-Fragen im Funnel (Pflichtfelder):

  • Aktueller Monatsumsatz (z. B. <10k, 10–50k, 50–250k, 250k+) — Mindest-Schwelle festlegen

  • Anzahl Mitarbeiter

  • Rolle im Unternehmen (Inhaber / Geschäftsführer / Mitarbeiter — Mitarbeiter ausschließen)

  • Konkretes Problem (Dropdown, keine freie Eingabe)

• Handynummer-Pflicht (keine Festnetznummern, keine +0-Dummies).

• Ausschluss-Targeting in Meta: Jobtitel „Lagerist", „Kommissionierer" etc. ausschließen.

• Visueller Filter: Bild muss eindeutig Unternehmer zeigen, nicht Lagerarbeiter.

• Vibetrack einsetzen, um nur qualifizierte Leads als Conversion an Meta zurückzuspielen — das trainiert den Algorithmus auf die richtige Zielgruppe.

07 Tracking & Conversion-Setup? — Wie sollten wir Meta-Pixel, CAPI, Offline-Conversions und den Lead→Termin→Kunde-Funnel tracken? +

• Vibetrack als zentrales Tool (Arthur's Empfehlung) — misst Kosten pro qualifiziertem Lead und spielt Offline-Conversions automatisch an Facebook/Google zurück.

• Meta-Pixel auf allen Seiten des Funnels (Landing, VSL, Thank-You, Kalender).

• CAPI (Conversions API) server-seitig — nicht nur Pixel, sondern auch serverseitige Events für bessere Attribution (iOS-Problem).

• Offline-Conversions: Nach dem Erstgespräch den Status (qualifiziert / Termin wahrgenommen / Kunde geworden) per Vibetrack oder CSV-Upload an Meta zurückspielen.

• Funnel-KPIs tracken: CPM → CTR → CPL (roh) → CPqL (qualifizierter Lead) → Cost-per-Call-held → CAC.

• Wichtig: Arthur — „Cost per Lead allein hat keine Aussagekraft." Auf qualifizierte Leads optimieren, nicht auf Formular-Abschicker.

08 Angebots-Positionierung? — Welches der 3 Produkte eignet sich am besten für Kaltakquise via Paid Ads? Pitch über Schmerz, Gewinn oder Angst? +

• Bestes Produkt für Kaltakquise via Paid Ads: CRM (Bitrix24) an Handwerk — klarer Schmerz, klare Zielgruppe, klarer visueller Hook (Baustelle).

• Pitch-Winkel (priorisiert):

  1. Schmerz (Chaos / Kosten) — funktioniert am schnellsten in Cold Traffic. Beispiel: „Verlierst du Angebote zwischen Zettel, WhatsApp und Excel?"

  2. Gewinn (Zeit / Umsatz) — für warme Leads und Retargeting. Beispiel: „2 Stunden pro Tag zurückgewinnen."

  3. Angst (Kontrollverlust) — nur als Zusatzwinkel in Retargeting-Sequenz, nicht im Erstkontakt.

• Arthur's Kernaussage: „Stressfreie Skalierung ohne Lagerchaos" — Kombi aus Schmerz (Chaos) + Gewinn (Skalierung). Dieses Schema auf alle 3 Produkte übertragen.

09 Test-Struktur für neue Kampagnen? — Wie viele Creatives pro Adset, wie viele Adsets, wie lange laufen lassen vor Pause/Skalierung? +

• Pro Ad-Set: 1 Creative (Arthur's Regel — nicht mehrere Creatives in ein Ad-Set).

• Pro Kampagne: 3–5 Ad-Sets parallel (verschiedene Hooks / Angles, gleiches Targeting).

• Laufzeit: Maximal 3 Tage pro Ad-Set.

• Budget: 50–75 €/Tag pro Ad-Set.

• Entscheidungs-Kriterien nach 3 Tagen:

  • Kein qualifizierter Lead → sofort stoppen

  • 1+ qualifizierter Lead + CPqL im Zielkorridor → weiterlaufen, Budget +20–30 %/Tag

  • CTR < 1 % auf Cold Traffic → stoppen (Hook funktioniert nicht)

  • CTR > 1,5 %, aber kein qualifizierter Lead → Funnel/Qualifizierung ist das Problem, nicht das Creative

• Klickrate ist sekundär (Arthur) — auf qualifizierten Lead-Flow optimieren.

10 Retargeting & Lookalikes? — Wie bauen wir nach den ersten Wochen Retargeting-Kampagnen auf? Ab welcher Datenmenge lohnen sich Lookalikes? +

• Retargeting im High-Ticket: Arthur — eher ineffizient, weil Meta Nutzer ohnehin vorselektiert. Nicht Hauptbudget.

• Gleiche Targeting-Logik für Retargeting und Neukundengewinnung verwenden (Arthur) — unterschiedliche Ads für unterschiedliche Bewusstseinsstufen parallel schalten.

• Lookalikes: Erst ab ~500–1.000 qualifizierten Conversions (CAPI / Vibetrack) sinnvoll. Vorher ist die Seed-Qualität zu schlecht.

• Lookalike-Größe: Mit 1 % starten (engster Fit). 3 % und 5 % erst bei ausreichender Datenbasis und als Ergänzung, nicht als Ersatz.

• Besser als Lookalikes zu Beginn: Scraped Custom Audiences (Trustpilot-Reviewer, LinkedIn-Listen) als Custom-Audience hochladen.

11 Welche Methode bringt am schnellsten Umsatz? — Was ist der schnellste Weg vom 0 € zum ersten zahlenden Kunden? +

• Reihenfolge nach Geschwindigkeit (schnellster → langsamster):

  1. Multiplikatoren-Akquise — 1 Agenturinhaber = mehrere Kunden. Schnellster Weg (Arthur's Empfehlung, Beispiel Sebastian Schalinski).

  2. Coldmail-Outreach mit personalisierter Video-Demo — gescrapte Leads (Trustpilot, LinkedIn) + Superchat-Demo. Kein Werbebudget nötig.

  3. DM-Outreach in School Communities / Instagram an Agenturinhaber.

  4. Paid Ads → VSL-Funnel → Erstgespräch (CRM an Handwerk, mit sauberem Qualifizierer).

  5. Retargeting (baut erst auf Paid-Ads-Daten auf — kein 0-€-Startpunkt).

  6. Webinar-Funnel — längster Zyklus, nicht für Kaltstart.

• Low-Ticket-Offer als Einstieg: Nicht zwingend nötig, wenn VSL + Pre-Qualifying sauber sind. Bei Widerständen aber als Türöffner sinnvoll (z. B. Audit oder Pilot).

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